Mein "Harf" Leo

 

Das Modell "Leonardo36", gebaut von Martin Gust, hier in Wildkirsche mit Fichtendecke. 36 Saiten von AA bis a3 aus Nylon und Carbon (im Bassbereich metallumsponnen), Halbtonklappen von Camac.

Meine "Hobbit"

 

Eine Reiseharfe mit 34 Saiten von Klaus Regelsberger. Mit ihren 6,5 kg und ihrer Höhe von etwas mehr als einem Meter ist sie gut zu transportieren, v.a. in der passenden Rucksacktasche. Im Gegensatz zu anderen Reiseharfen muss hier aber nicht auf die unterste Oktave verzichtet werden!

Carbonsaiten von BB bis g3 (untere Hälfte metallumsponnen), Halbtonklappen von Camac, das Holz ist Erle.

 

Juno - die Transportable

 

Die Juno der italienischen Harfenmanufaktur Salvi ist eine Reiseharfe mit 27 Nylonsaiten ("Silk-Gut") von c - a3.

Um sie auf einem niedrigen Stuhl oder Hocker sitzend spielen zu können, lassen sich vier Beine anschrauben.

Sie ist schwerer und breiter (und teurer) als die Fullsicle (s.u.) und klingt dementsprechend voller.

Die Saitenspannung ist auch deutlich höher.

 

 

* Diese Harfe ist im Moment verliehen. *

Die Fullsicle

 

aus der Harpsicle Harps - Reihe der amerikanischen Firma Rees Harps, die u.a. vom Hamburger Harfenbauer Henrik Schupp vertrieben wird. Eine ganz leichte Reiseharfe mit 26 Nylonsaiten von c -  g3 zum Über-die-Schulter-nehmen (die auch schon mit mir im Urlaub war). Klanglich muss man hier ein paar Abstriche machen - für Mittelalterstücke finde ich sie allerdings sehr passend. Sie lässt sich mit einem Gurt auch gut im Stehen spielen.

 

* Diese Harfe ist im Moment verliehen. *

 

Drei Sharpsicles

 

Schwestern der Fullsicle. Da es sich um jüngere Modelle handelt, sind die Saitenabstände noch etwas geringer als bei der oben abgebildeten Fullsicle. Außerdem haben sie nur an den F- und an den C-Saiten Halbtonklappen.

Sie sind 2015 bei mir eingezogen, damit ich Anfängern gleich ein Instrument zur Verfügung stellen kann, bis diese sich eine eigene Harfe besorgt haben.

Gelegentlich werden alle Leihharfen wieder vereint, um an einem Harfenschnupperkurs in der Bergstedter Begegnungsstätte teilzunehmen.

 

* Im Moment sind alle Harfen verliehen. *

Die kleine Keeland

 

Ein Modell von Manfred Gosewinkel mit nur 20 Saiten und einem erstaunlich vollen Klang für so ein bisschen Harfe.

Die Verarbeitung ist sehr einfach (es sind z.B. noch Spuren des Holzleims sichtbar), damit der Preis niedrig gehalten werden kann. Es sind auch keine modernen Halbtonklappen angebracht, sondern Haken (hier an den H- und F-Saiten) nach historischem Vorbild: Sie werden gedreht, um den schwingenden Teil der Saite zu verkürzen.

 

* Diese Harfe ist im Moment verliehen. *

 

 

 

Rose - meine Erste

 

Modell "Rose" von Ardival Harps: Eine wire-strung clàrsach - eine schottische Metallsaitenharfe (in diesem Fall mit 26 Messingsaiten: G, c-f3) - die ich 1997 bei Bill Taylor in Strathpeffer abgeholt habe. Da die Spieltechnik für Metallsaitenharfen sehr speziell ist und man dafür im Übrigen am besten mit etwas längeren Fingernägeln spielt (im Gegensatz zu den Nylon-/Carbon-/Darmsaiten - hier werden die Fingernägel kurz gehalten), fristet sie bei mir inzwischen ein Schattendasein. Sie hat jedoch einen ganz besonderen Klang - "Die Kleine hat den ganzen Raum erfüllt!" war eine Rückmeldung, als ich meine Harfen einmal einem kleinen Publikum vorgestellt habe. In den letzten Jahren ist sie ab und zu wieder zu einem kleinen Einsatz gekommen: Bei Harfenvorträgen in Grundschulklassen.

Und seit Anfang 2017 überlege ich, mich ihr wieder mehr zu widmen ...

"Kleine Harfe" der Klangwerkstatt Markt Wald

 

Im November 2016 habe ich erstmals eine Harfe im Baukurs der Klangwerkstatt gebaut. Mit nur 15 Saiten ist sie wirklich eine kleine Harfe. Definitiv kein Anfängerinstrument - eher eine Herausforderung für zweihändige Arrangements oder eine Möglichkeit, Erzählung und Gesang mit ein paar Tönen und Akkorden zu begleiten.

Der Baukurs lief vom Donnerstagabend bis zum Sonntagnachmittag, vorgefertigte Bausätze, Werkzeug und Hilfe vom Instrumentenbauer wurden gestellt, sodass man auch als handwerklicher Analphabet loslegen konnte. Die meisten Teilnehmer haben 33-saitige Böhmische Harfen gebaut, aber auch ein Saitenspiel, ein Saitentamburin und ein Monochord waren dabei.